Lebenslauf
Johnny Friedlaender
1912
geboren in Pless, Oberschlesien am 21. Juni
1921
Volksabstimmung: Flucht von Pless nach Breslau
1922-1928
Besuch des Gymnasiums in Breslau
1928
Student an der Akademie der bildenden Künste in Breslau und kommt in die Meisterklasse bei Otto Müller, außerdem Studium bei Carlo Mense.
Erste Entwürfe für Radierungen und Lithographien.
1930
Übersiedlung nach Dresden. Erste Ausstellungen.
1933
Nach Hitlers Machtergreifung Verhaftung und Internierung in einem Konzentrationslager. Entlassung im Dezember 1933.
1935-36
Emigration in die CSSR. Danach gelangt er über Österreich, Schweiz, Frankreich und Belgien nach Den Haag. Ausstellung mit Radierungen und Aquarellen in Den Haag.
1937
Friedlaender läßt sich als politischer Flüchtling in Paris nieder.
1939-43
Internierung als politischer Flüchling in verschiedenen Lagern.
1945
Kehrt nach Paris zurück und läßt sich dort nieder.
1949
Erste Ausstellung in Paris
1950
Er wird als Franzose eingebürgert.
1951-66
Ausstellungen in Mailand, Tokio, Luzern, Genf, Stockholm, Zürich, Amsterdam, Sao Paolo, Paris, Turin, Rouen, Cincinatti, Cleveland, San Francisco, New York, Washington, Rom, Lugano, London, Rio de Janeiro, Buenos Aires...
1959
Viermonatiger Lehrauftrag der UNESCO im Museum für Moderne Kunst in Rio de Janeiro.
1966
Professor an der Sommerakademie in Salzburg. Wird zum "Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres" ernannt.
1969
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.
1978
Wird zum "Officier des Arts et des Lettres" - France - ernannt.
1982
Lovis Corinth-Preis, Regensburg
1984
Goldmedaille der 7. Biennale Internationale, Norwegen.
1987
Restrospektive zum 75. Geburtstag in der Kunsthalle, Bremen.
1988
Restrospektive im Mönchehaus Museum, Goslar.
1970-91
Zahlreiche internationale Einzelausstellungen in Galerien und Museen.
1992
Bundeskanzleramt Bonn, Landesmuseum Mainz und Angermuseum Erfurt. Restrospektive aus Anlaß zum 80. Geburtstag.
Johnny Friedlaender stirbt kurz vor seinem 80. Geburtstag in Paris.